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Geschäftsbedingungen 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Johanna Nörpel – Systemische Beratung, Coaching & begleitende Körperarbeit

Johanna Nörpel

Meerwiesenstraße 25

68163 Mannheim

(nachfolgend „Anbieterin“)

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen der Anbieterin und ihren Auftraggeberinnen und Auftraggebern (nachfolgend „Klientin“ bzw. „Klient“, unabhängig vom Geschlecht) über die Erbringung von Leistungen aus den Bereichen systemische Beratung, Coaching, Organisationsentwicklung, Aromatherapie sowie körperorientierte und gruppenbezogene Formate (u. a. Breathwork, Reiki, Klangmassage, Frauenkreise, Workshops, Ausbildungen und Retreats) geschlossen werden.

(2) Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern (B2C) als auch gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern (B2B) im Sinne des § 14 BGB, soweit im Folgenden nicht ausdrücklich zwischen beiden Gruppen unterschieden wird.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen der Klientin werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Homepage der Anbieterin stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Einladung zur Kontaktaufnahme.

(2) Ein Vertrag kommt regelmäßig wie folgt zustande: Nach einer ersten Kontaktaufnahme führt die Anbieterin mit der interessierten Person ein Erstgespräch. Im Anschluss an dieses Erstgespräch bestätigen beide Seiten mündlich oder in Textform (z. B. per E-Mail) die konkreten Eckpunkte der Zusammenarbeit (u. a. Art, Umfang, Termin und Preis der Leistung). Mit dieser beiderseitigen Bestätigung kommt der Vertrag verbindlich zustande.

(3) Bei Gruppenangeboten, Workshops, Ausbildungen und Retreats gilt der Vertrag mit Eingang der Anmeldebestätigung durch die Anbieterin sowie – soweit vereinbart – mit Zahlung einer Anzahlung als zustande gekommen.

(4) Nebenabreden, Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart.

§ 3 Kostenloses Erstgespräch

Die Anbieterin bietet interessierten Personen ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch an. Dieses dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Klärung, ob eine Zusammenarbeit passend erscheint. Aus dem Erstgespräch selbst entsteht keine Zahlungspflicht; eine solche entsteht erst mit der verbindlichen Auftragserteilung gemäß § 2.

§ 4 Leistungen

(1) Die Anbieterin erbringt je nach Vereinbarung u. a. folgende Leistungen:

  • Einzelsitzungen (systemisches Coaching, Beratung, Breathwork, Reiki, Klangmassage, Aromatherapie)

  • Gruppenangebote (u. a. Frauenkreise, Workshops)

  • längerfristige Begleitprozesse und Leistungspakete

  • Ausbildungen, Retreats und mehrtägige Formate

(2) Art, Umfang und Inhalt der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung bzw. der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Homepage oder im Angebot.

(3) Die Anbieterin schuldet eine sorgfältige, fachgerechte Durchführung der vereinbarten Leistung nach den anerkannten Standards ihrer Tätigkeitsfelder. Ein bestimmter Erfolg (z. B. ein bestimmtes persönliches Ergebnis, eine Heilung oder Symptomfreiheit) wird nicht geschuldet; es handelt sich um einen Dienstvertrag, keinen Werkvertrag.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung von der Anbieterin mitgeteilten bzw. auf der Homepage ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, in Euro inklusive der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Zahlung erfolgt nach Wahl der Anbieterin und vorheriger Vereinbarung entweder im Voraus per Überweisung oder in Raten bei größeren Paketen und mehrteiligen Formaten. Die konkreten Zahlungsmodalitäten werden im Einzelfall bei Auftragserteilung festgelegt.

(3) Rechnungsbeträge sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(4) Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie ggf. entstandene Mahnkosten geltend zu machen. Gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern (B2B) bleibt die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens unberührt.

(5) Eine Aufrechnung durch die Klientin ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht steht der Klientin nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.

§ 6 Terminabsage und Stornierung

(1) Termine können bis zu den nachfolgend genannten Fristen kostenfrei abgesagt oder verschoben werden:

  • Einzelsitzungen (Coaching, Beratung, Breathwork, Reiki, Klangmassage): bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin

  • Gruppenangebote und Workshops: bis 7 Tage vor Beginn des Termins

  • Einzeltermine innerhalb eines gebuchten Pakets oder Begleitprozesses: wie Einzelsitzungen, bis 24 Stunden vorher

  • Ausbildungen, Retreats und mehrtägige Formate: bis 14 Tage vor Beginn

(2) Bei Absagen nach Ablauf der jeweiligen Frist ist die Anbieterin berechtigt, ein angemessenes Ausfallhonorar zu berechnen. Bei kurzfristigeren Absagen von Ausbildungen, Retreats und mehrtägigen Formaten kann die Anbieterin eine gestaffelte Stornogebühr in Rechnung stellen, die sich am tatsächlich entstandenen Vorbereitungs- und Planungsaufwand orientiert; hierauf wird im Einzelangebot gesondert hingewiesen.

(3) Erscheint die Klientin unentschuldigt nicht zu einem vereinbarten Termin, wird das vereinbarte Honorar in voller Höhe fällig, unabhängig davon, ob die Leistung tatsächlich in Anspruch genommen wurde.

(4) Der Klientin bleibt es unbenommen, nachzuweisen, dass der Anbieterin durch die Absage kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand oder Schaden entstanden ist.

(5) Muss die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit) absagen, wird ein Ersatztermin angeboten; bereits gezahlte Beträge werden andernfalls anteilig erstattet.

§ 7 Kündigung / vorzeitige Beendigung bei Paketen und Begleitprozessen

(1) Bei längerfristigen Begleitprozessen und Leistungspaketen kann die Klientin die Zusammenarbeit jederzeit vorzeitig beenden. Über die Rückerstattung bereits gezahlter, aber noch nicht erbrachter Leistungen entscheidet die Anbieterin nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung des bereits erbrachten Aufwands, bereits reservierter Termine sowie sonstiger im Einzelfall entstandener Kosten. Ein Anspruch auf vollständige oder anteilige Rückerstattung besteht nicht automatisch, sondern wird im Einzelfall geprüft.

(2) Die Anbieterin ist berechtigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden, insbesondere wenn

  • nach ihrer fachlichen Einschätzung keine ausreichende Passung zwischen den Beteiligten (mehr) besteht oder die Zusammenarbeit dem Anliegen der Klientin nicht mehr dienlich erscheint,

  • die Klientin trotz Mahnung und Fristsetzung mit der Zahlung fälliger Beträge in Verzug ist,

  • ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt, der der Anbieterin die Fortsetzung der Zusammenarbeit unzumutbar macht.

In diesen Fällen erhält die Klientin bereits gezahlte Beträge für noch nicht erbrachte Leistungen anteilig zurück, soweit der Anbieterin nicht bereits nachweisbare Kosten oder Aufwendungen hierfür entstanden sind.

(3) Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 8 Abgrenzung zu Heilbehandlung, Psychotherapie und ärztlicher Leistung

(1) Die von der Anbieterin erbrachten Leistungen aus den Bereichen systemische Beratung, Coaching, Organisationsentwicklung, Breathwork, Reiki, Klangmassage und Aromatherapie sind keine Heilbehandlung im Sinne des Heilpraktikergesetzes, keine Psychotherapie und keine ärztliche oder heilkundliche Behandlung. Sie ersetzen nicht die Diagnose, Beratung oder Behandlung durch Ärztinnen, Ärzte, Heilpraktikerinnen, Heilpraktiker, Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten.

(2) Die Klientin ist selbst dafür verantwortlich, bei gesundheitlichen Beschwerden – insbesondere psychischer oder körperlicher Art – ärztlichen oder heilkundlichen Rat einzuholen. Die Anbieterin behält sich vor, im Bedarfsfall auf eine solche Konsultation hinzuweisen oder die Fortsetzung der Zusammenarbeit hiervon abhängig zu machen.

(3) Angaben zu gesundheitlichen Einschränkungen, Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft oder anderen für die Durchführung relevanten Umständen sind der Anbieterin von der Klientin unaufgefordert und wahrheitsgemäß mitzuteilen.

§ 9 Vertraulichkeit / Schweigepflicht

(1) Die Anbieterin behandelt alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen persönlichen Informationen der Klientin streng vertraulich und nutzt sie ausschließlich zum Zweck der vereinbarten Leistungserbringung.

(2) Bei Gruppenformaten (z. B. Frauenkreisen, Workshops) verpflichten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wechselseitig zur Vertraulichkeit über persönliche Inhalte, die im Rahmen der Gruppe geteilt werden. Die Anbieterin weist zu Beginn jedes Gruppenformats auf diese gegenseitige Schweigepflicht hin; sie kann jedoch für Verstöße einzelner Teilnehmerinnen oder Teilnehmer untereinander nicht haftbar gemacht werden.

(3) Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit entfällt, soweit die Anbieterin gesetzlich zur Offenlegung verpflichtet ist oder eine Gefahr für Leib oder Leben der Klientin oder Dritter besteht.

§ 10 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten der Klientin erfolgt im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO. Nähere Informationen sind der gesonderten Datenschutzerklärung auf der Homepage der Anbieterin zu entnehmen.

§ 11 Haftung

(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin beruhen.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Klientin regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung der Anbieterin auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen, insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Übernahme einer Garantie.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt dies nur insoweit, als hierdurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaats nicht eingeschränkt wird.

(2) Ist die Klientin Kauffrau bzw. Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz der Anbieterin in Mannheim.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

(4) Die Anbieterin behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Für bereits geschlossene Verträge gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der AGB.

Stand: 13.7.2026

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